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Wie funktioniert ein Zweirohrdämpfer?

Zweirohrdämpfer von KONI gibt es als hydraulische oder auch als gashydraulische Stoßdämpfer. In beiden Ausführungen wird die Kolbenstange jeweils durch Druck- und Zughub im Dämpfergehäuse bewegt, wodurch jeweils die sogenannte Druckstufendämpfung oder die Zughubdämpfung ensteht

Der Druckhub bei Zweirohrdämpfern

Beim Druckhub bewegt sich der Kolben im Zylinder des hydraulischen Stoßdämpfers nach unten. Ein Teil des Öls unterhalb des Kolbens fließt durch Bohrungen in einem Einwegventil im Kolben in den frei gewordenen Raum oberhalb des Kolbens. Der Öldruck wird hierdurch unterhalb und oberhalb des Kolbens gleich groß.

Zur gleichen Zeit wird Öl, entsprechend dem Volumen der Kolbenstange die in den Zylinder eindringt, verdrängt. Dieses Ölvolumen wird durch ein Bodenventil in ein Behälterrohr gepresst, das entweder mit Luft (1 Bar Druck) oder Stickstoffgas (4 bis 8 Bar Druck) gefüllt ist. Der Widerstand, der durch das Öl bei der Passage durch das Bodenventil entsteht, erzeugt die Druckstufendämpfung bei hydraulischen Stoßdämpfern.

Der Zughub bei Zweirohrdämpfern

Wenn die Kolbenstange ausgezogen wird, gerät das Öl oberhalb des Kolbens unter Druck und wird durch den Kolben gepresst. Der Widerstand, der durch das Öl bei der Passage durch den Kolben entsteht, erzeugt die Zughubdämpfung bei hydraulischen Stoßdämpfern.

Durch das Bodenventil wird gleichzeitig Öl aus dem Ausgleichsraum in den Raum unter dem Kolben angesogen, um das Volumen der ausfahrenden Kolbenstange auszufüllen.

Die wichtigsten Bauteile eines Zweirohrdämpfers:

  • Das äußere Rohr, auch Behälterrohr genannt (8)
  • Das innere Rohr, auch Zylinder genannt (7)
  • Ein Kolben (2), mit einer Kolbenstange (3)
  • Ein Bodenventil (6)
  • Die Kolbenstangenführung (5)
  • Obere und untere Befestigung
Weitere Informationen

Für eine größere Ansicht klicken Sie auf die Abbildung eines Zweirohrdämpfers.