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Wie funktioniert ein Einrohrdämpfer?

Die KONI Einrohrdämpfer bestehen aus einem Arbeitszylinder, auch Dämpfergehäuse genannt, einem Kolben und einem Trennkolben. Der Trennkolben trennt im Dämpfergehäuse Öl und Gas voneinander.

Aufgrund dieses Gaspolsters heißen Einrohrdämpfer auch Gasdämpfer. Die Gaskammer dient zum Volumen- und Temperaturausgleich. Im Gegensatz zum Zweirohrdämpfer hat die Einrohrausführung kein Behälterrohr.

Üblicherweise hat ein Einrohrdämpfer einen Basisinnendruck von circa 20-30 bar. Diese Vorspannung wird benötigt, damit beim Einfedern nicht die Ölsäule in der Kammer über dem Kolben abreißt und somit ein Vakuum entsteht.

Der Druckhub bei Einrohrdämpfern

Beim Eindrücken der Kolbenstange wird auch der Trennkolben nach unten gedrückt, wodurch der Druck sowohl im Öl- als auch im Gasteil zunimmt. Die Gaskammer gleicht das Volumen der durch die Kolbenstange verdrängten Ölmenge durch Kompression aus. Gleichzeitig wird das Öl unter dem Kolben durch am Kolben sitzende Dämpfungsventile gedrückt. Der hierdurch entstehende Widerstand erzeugt die Druckhubdämpfung bei Gasdämpfern. Aufgrund von Wärmeentwicklung durch die Dämpfung am Kolben dehnt sich das Öl aus. Auch dieser Effekt wird durch das Gasvolumen ausgeglichen.

Der Zughub bei Einrohrdämpfern

Beim Ausziehen der Kolbenstange wird das Öl zwischen dem Kolben und der Kolbenstangenführung durch die am Kolben sitzenden Ventile gepresst. Der hierbei entstehende Widerstand bildet die Zughubdämpfung des Gasdämpfers.

Die wichtigsten Bauteile eines Einrohrdämpfers:

  • Der Arbeitszylinder, auch Dämpfergehäuse genannt (7)
  • Der Kolben (4) mit einer Kolbenstange (5)
  • Der Trennkolben (2)
  • Die Kolbenstangenführung (6)
  • Obere und untere Befestigungen
Mehr Infromationen?

Für eine größere Ansicht klicken Sie auf die Abbildung des Gasdämpfers.